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Kathleen Battke

Autorin des Buches „Trümmerkindheit. Erinnerungsarbeit und Biografisches Schreiben für Kriegskinder und Kriegsenkel“, im Kösel Verlag erschienen.

Kathleen Battkes Lebenserfahrung kurz gefasst: “Dem Gehenden schiebt sich der Weg unter die Füße.” (Robert Walser)

Unser Gespräch führten wir am 31. Juli 2014 in Bonn.

 

 
Foto © Thomas Bebiolka
 

Was fällt Ihnen als Erstes ein, wenn Sie hören „anders als früher“?
Mir fällt als Erstes meine Kriegskinderarbeit ein. „Anders als früher“ beziehe ich spontan nicht auf mich selbst, denn es gibt in meinem Leben kaum ein Früher, in dem ich anders gelebt habe als jetzt, außer vielleicht im Elternhaus.

Ich habe mich intensiv, auch im Zuge des Schreibens an meinem Buch über die Möglichkeit versöhnt zu altern trotz Trümmerkindheit, damit beschäftigt, wie hier in Deutschland diese Zeit des Krieges betrachtet und verarbeitet worden ist. Wie damit umgegangen worden ist, dass Menschen, also auch Mitglieder des sogenannten Tätervolkes Deutschland, im Krieg gelitten haben. Vor allem als Kinder. Ich fragte mich, was ist mit denen eigentlich nach dem Krieg passiert?

Wie sind Sie auf das Thema gekommen?
Das Thema hat mich in zweierlei Hinsicht ereilt. Das eine ist die ganz persönliche Familiengeschichte. Das Erleben von einem Elternhaus, in dem viel Schweigen herrschte, mütterliche Melancholie, väterliche Aggression, und wo ich als feinsinniges oder dünnhäutigstes unter sechs Geschwistern mit dem Gefühl aufgewachsen bin: hier stimmt etwas nicht, hier ist irgendetwas, was nicht gesagt wird, was nicht herauskommt.

Als Kind geht man dem ja nicht so nach, man passt sich dem an, man kommt irgendwie durch. Und dann kam in den Achtzigerjahren die Friedensbewegung. Ich war sehr engagiert und habe mich auch gefragt, warum eigentlich, warum trifft mich dieses Thema so? Nach und nach bin ich dann durch Gespräche mit meiner Mutter darauf gestoßen, was da eigentlich in ihrer Kindheit und Jugend passiert ist.

Meine Mutter ist Jahrgang 1933. Wir haben zum Glück einen sehr persönlichen Gesprächsfaden gefunden, so dass ich vieles erfahren habe. Das war meine ganz persönliche Motivation. Und die traf sich vor acht Jahren mit einer anderen.

Ich arbeite seit vielen Jahren als Biografin und schreibe Lebensgeschichten auf, und zunehmend kamen Auftraggeber und Auftraggeberinnen aus dieser Generation, die im Krieg Kinder und Jugendliche waren.

Denn wenn das Alter kommt, achtzig oder siebzig Jahre, wo die Erinnerungen bedeutsamer werden, das Ende des eigenen Lebens näher rückt und man sich vielleicht denkt: was hinterlasse ich eigentlich, und was wollen meine Enkel noch von mir wissen - da taucht das Thema immer wieder auf.

Wir wohnten eine Weile zur Untermiete bei einer Ärztin, die sehr betroffen war als im Jahr 1940 Geborene, die ihren Vater sehr vermisste, der mit einem der Schiffe untergegangen war, die Menschen gegen Kriegsende aus Deutschland rausbringen sollten. Diese Frau wollte gerne die Geschichte ihres Vaters aufschreiben und hat sich davon Heilung und Rückverbindung versprochen. Sie wusste aber nicht recht, wie anfangen. Und da sie gehört hatte, dass ich als Biografin arbeite, hat sie mich gefragt, ob ich Ideen hätte, wie sie das angehen könnte. Ich habe sie unterstützt, ihr ein paar Hinweise gegeben, wie man diese heikle Geschichte angehen kann, die auch sehr emotional war. Und das hat ihr geholfen.

2005 fand dann die erste große wissenschaftliche Tagung zu dem Thema Kriegskindheit in Frankfurt statt. Und da diese Ärztin im Vorstand eines Bildungshauses bei Hamburg war, hat sie das Thema als Programmpunkt angemeldet, um als Betroffene auch anderen ein Forum zum Austausch anzubieten. Als sie merkte, dass sie sich selbst zu betroffen fühlte, um solche Veranstaltungen allein zu begleiten, fragte sie mich, ob ich das mit ihr zusammen machen würde.

Und dann haben wir mehrere Jahre lang diese Wochenend- Gesprächs-Seminare mit viel Dialoganteil und Schreibwerkstätten für Kriegskinder angeboten. In dieser Arbeit liefen dann meine beiden Motivationsstränge zusammen.

Meine Mutter hat daran noch rege Anteil genommen, bevor sie 2010 gestorben ist. Das Buch konnte sie leider nicht mehr in die Hand nehmen. Aber ich habe einen Teil ihrer Kriegskindheitsgeschichte darin aufgeschrieben.

Wann ist das Buch erschienen?
Im September 2013, nachdem das Manuskript schon fast zwei Jahre fertig war. Es ist ja mein erstes Buch, und der Kösel-Verlag hat es gerade wegen der Kombination zwischen den Themen „Kriegskinder/-enkel“ und biografisches Schreiben angenommen. Das fanden sie interessant, weil diese Verbindung bisher niemand hergestellt hat.

Wenn Sie mit dem Buch auf Lesungen gehen, was erfahren Sie da?
Ich erlebe bei den Kriegskindern eine Art Erleichterung, dass es endlich eine Möglichkeit gibt, darüber sprechen zu können oder Worte dafür zu finden, auch schriftliche. Dass es ein Angebot, eine Möglichkeit und auch Techniken gibt. Und ich erlebe auch die Einsicht, dass es so lange dauern musste. Manche stellen natürlich die Frage, warum hat es so lange gebraucht, fast siebzig Jahre? Aber es gibt wenig Hader damit. Es ist ein starkes Gefühl, auch beim Leser: jetzt ist die Zeit reif, und der Raum ist jetzt dafür da.

Ich beobachte bei diesen Terminen auch, dass zunehmend Menschen kommen, die therapeutisch mit Betroffenen arbeiten. Die merken, dass diese Menschen bei ihnen anlanden und fragen sich, wie kann ich damit umgehen, und sie fangen an, sich mit dem Thema zu beschäftigen. In den letzten Monaten beobachte ich, dass zunehmend die Kriegsenkel kommen. Da sitzen jetzt die ab 1960 bis 1980 Geborenen und beschäftigen sich mit dem, was sie geerbt haben und an indirektem Erbe mit sich herumtragen.

Ich begleite durchaus gerne die Älteren - vor allem, weil es mir ein Anliegen ist, ein Angebot zu machen, wie man sich erleichtern kann. Und zwar einerseits auf einen guten Tod hin, also aufs endgültige Loslassen hin, aber diesseits davon auch auf die Frage hin: kann ich noch mal Lebensenergie freisetzen, um mich zu öffnen und zu engagieren.

Ich muss natürlich jedem das Recht zugestehen, die Erleichterung für sich ganz privat zu nutzen, aber ich wünsche mir doch, dass diese Arbeit zum Gegenüber befreit, zum Wir, zum Engagement, zum Sichwiederöffnen, um eine alternde Gesellschaft mitzugestalten.

Der Lauf der Zeit bringt es ja auch mit sich, dass diese Generation bald nicht mehr da sein wird.
Ja, die Uhr tickt, was das angeht.

Empfinden Sie so etwas wie einen inneren Auftrag, diese Arbeit zu tun? Wenn ich Ihnen so zuhöre, dann empfinde ich ihre Arbeit als starkes gesellschaftliches Engagement... wie gesellschaftliches Aufräumen, oder...
... es ist ein bißchen wie Trümmer wegräumen...

...ja, eine moderne Trümmerfrau...
...ich empfinde das auch so, dass es für mich eine Beteiligung an Aufräumarbeiten ist, von Trümmern, die der Krieg immer noch hat liegen lassen. Aber ich empfinde es nicht als Auftrag oder Mission in dem Sinne, sondern es ist eher so: Das Thema hat mich ausgesucht. Es war nie so, dass ich von mir aus gesagt habe: das Thema muss ich jetzt mal unbedingt angehen, da kümmert sich ja sonst keiner drum. Ich bin gefragt worden, ich bin „heimgesucht“ worden, es hat mich nicht mehr losgelassen, und ich habe das Thema durchaus auch gefragt: was willst du von mir? Es ist also mehr so, dass ich mich zur Verfügung stelle.

Ich möchte noch etwas fragen, mich interessiert, was Sie persönlich davon gehabt haben, dieses Buch zu schreiben und diese Arbeit zu machen, denn es ist ja ein sehr schweres Thema.
Ich persönlich habe davon, dass meine Furchtlosigkeit vor Schwere und vor schweren Gefühlen endlich einmal Sinn gemacht hat. Tiefgründigkeit ist eines meiner Talente, das sich wahrscheinlich durch die Schwermütigkeit meiner Mutter so richtig herausgebildet hat. Und meine fruchtlose Art, hinter die Fassade und unter die Oberfläche zu gucken - die für viele Menschen im Alltag sehr unangenehm ist, weil sie es gerne leicht und easy und mehr im Smalltalk-Modus haben -, die konnte ich hier leben. In dem Thema habe ich den Raum gefunden, wo genau das gebraucht wird, und insofern konnte ich wirklich mit diesem Talent nützlich sein, etwas Sinnvolles beitragen. Zugleich hat die Tatsache, dass dieser Anteil von mir, mich mit schwierigen Themen und Emotionen auseinanderzusetzen, genug Nahrung bekommen hat, mir dabei geholfen, meinen Humor zu entwickeln. Mittlerweile kriege ich in den Seminaren immer wieder rückgemeldet, dass die Teilnehmenden überrascht sind, dass wir so viel lachen, dass wir so viel Spaß haben. Für diese Balance zwischen Schwere und Leichtigkeit des Daseins - dafür war die Arbeit eine schöne Schulung.

Wenn Sie das hingekriegt haben, dass in diesem schweren Thema Leichtigkeit und Humor ihren Platz haben, dann haben Sie aber die Arbeit auf den Punkt gebracht, finde ich.
Ich lasse mich ja auf den Prozess der Einzelschicksale ein, ich lebe ja mit den Leuten zusammen. Eine ganze Woche in der Schreibwerkstatt, oder auch nur ein Wochenende - dabei entsteht natürlich Beziehung.

Nochmal zu dem Thema persönlich und gesellschaftlich. Es ist ja immer die Klage der Kriegskinder, dass sie sagen: meine Kinder wollen das alles ja gar nicht wissen, die haben ja gar keine Zeit dafür. Und ich sage dann immer: nutzt mich doch als Stellvertreter. Ich stelle mich euch zur Verfügung als Tochter. Manchmal machen wir Rollenspiele, Miniaufstellungen oder Stellvertreterdialoge. Das geht natürlich auch sehr gut schriftlich, als Briefeschreiben an die Kinder. Das ist ja das Schöne am Schreiben: Man kann den Brief in die Schublade legen, und vielleicht ist in ein, zwei oder drei Jahren das Interesse da.

Sind Texte von den Teilnehmenden auch im Buch drin?
Ja. Im dritten Teil des Buches – nach dem Vorstellen des Ansatzes meiner Arbeit und einer Anleitung zum Schreiben – sind neun Beiträge von Seminarteilnehmerinnen und –teilnehmern abgedruckt. Es ging mir bei meiner Einladung dazu darum, nicht nur die Kriegskind-Geschichte dabei zu haben, sondern auch die Reflektion: Was hat es mir gebracht, mich mit meinen Erfahrungen auseinanderzusetzen und sie schreibend aufzuarbeiten? Das kann und soll weitere Kriegskinder bzw. –enkel ermutigen.

Ich habe im Internet gesehen, dass Sie an vielen verschiedenen Themen arbeiten, nicht nur an dem, worüber wir bisher gesprochen haben. Deshalb würde ich Sie gerne fragen, ob es noch etwas anderes gibt, was ihnen einfällt, wenn sie hören: anders als früher?
Ich würde gern nochmal zurückkommen auf das Verhältnis von persönlich und gesellschaftlich. Mal unabhängig vom Thema. Ich bin eigentlich von der beruflichen Laufbahn Germanistin und bin dann in die Öffentlichkeitsarbeit gewechselt, habe freiberuflich beratend und auch als Leiterin einer hochschulischen Pressestelle gearbeitet. Mein Schwerpunkt war immer Text und Schreiben. Vor einigen Jahren habe ich mich dann auf biografisches Schreiben konzentriert und auf Biografien für Einzelpersonen, Projekte und Unternehmen. Das hat durchaus etwas mit der Einsicht zu tun, dass Ideologien nicht mehr taugen, oder überhaupt nie getaugt haben.

Wenn wir uns an irgendetwas orientieren können, dann ist es die Kostbarkeit des Lebens, des beispielhaften Lebens. Also frage ich mich, wie kann ich selber leben, um anderen ein Beispiel zu geben, oder ihnen Antworten auf ihre Fragen anzubieten, die meist doch auch meine sind. Jungen Menschen zum Beispiel, die sich ins Leben vortasten, oder Menschen, die plötzlich in eine Krise geraten. Wie kann ich mit meinem Leben, und indem ich darüber schreibe, mögliche Antworten anbieten, unabhängig von ideologischen Festschreibungen? Das ist für mich ein ganz wichtiger Punkt.

In meinen eigenen Lernprozessen habe ich verstanden, oder mir angeeignet, dass es sich lohnt, die persönlichen Lebenswege anzugucken, weil dort die ganzen Schätze von Beispielhaftigkeit drinstecken. Deshalb haben wir hier in unserem Wohnprojekt auch zu Lebensgeschichten-Erzählabenden eingeladen, in denen wir uns voneinander erzählen, zu bestimmten Schwerpunktthemen oder auch ganz frei. Hier sitzen Menschen im Wohnprojekt täglich zusammen, leben zusammen und arbeiten gemeinsam in Gruppen, betreiben genossenschaftliche Selbstverwaltung und merken plötzlich, dass sie privat nur wenig voneinander wissen, und sagen dann: das wusste ich von dir gar nicht…

Aber um mir die Lebensgeschichte von jemandem anzuhören, brauche ich Zeit. Da geht es ja nicht nur um Information, die übermittelt wird. Um sich also eine Geschichte von jemandem anzuhören, muss man bereit sein, Zeit zu investieren.
Ja, das ist richtig. Wenn ich noch eine weitere Antwort geben sollte auf die Frage, was ist anders als früher, dann kann ich sagen: mein Verständnis von Berufsleben.
Ich habe ein klassisches Berufsleben angefangen, so könnte man sagen. Mein Vater war der Meinung, und ich habe dem nicht widersprochen, dass ich eine gute Bibliothekarin abgeben würde. Weil ich ja so gerne lese. Und ich habe angefangen, Bibliothekswissenschaften in Köln zu studieren, neben Germanistik. Aber nach zwei Semestern bin ich zu Theater- Film- und Fernsehwissenschaften gewechselt, und damit hat sich meine Berufsperspektive erst mal aufgelöst. Ich habe mich dann dem freien studentischen Leben hingegeben, inklusive politischem Engagement – wie gesagt: es war die Hochzeit der Friedensbewegung. Danach bin ich in die Wissenschaft eingestiegen und war wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität. Ich wollte Friedensforscherin werden und sein.

Was ich aber sagen will ist, dass ich sehr lange, über ein Jahrzehnt, unter meiner Angestelltentätigkeit gelitten und mich gefragt habe, ob ich nicht besser selbständig wäre. Ich habe mich aber lange nicht getraut. Ich bin nicht unbedingt ein mutiger Mensch und fühle mich in der „freien Wildbahn“ nicht auf Anhieb wohl.

Es ist jetzt zehn Jahre her, das war 2004, als ich entschieden habe, doch ganz in die Selbsttändigkeit zu gehen, nachdem ich viele Jahre zuvor noch eine halbe Stelle hatte und parallel frei gearbeitet habe. Und trotz des langen Entscheidungsprozesses und manchen Zweifels bereue ich diesen Schritt nicht, sondern seitdem findet Stück für Stück die Integration von Leben und Arbeiten statt.

Und das auch zu dem Thema, dass man natürlich Zeit braucht, um sich Lebensgeschichten anzuhören. Ich kann sagen: ich möchte dir gerne Lebenszeit zur Verfügung stellen und möchte deine Geschichte in Ruhe und mit der Zeit, die nötig ist, anhören oder aufschreiben oder gegebenenfalls dich beim Aufschreiben unterstützen. In dieser Zeit muss ich leben und meine Miete zahlen; was möchtest du also dazu beitragen, damit ich diese Zeit für dich und für unsere Zusammenarbeit zur Verfügung stellen kann?

Es entwickelt sich immer mehr in diese Richtung, und das ist etwas, was sehr anders und befreiend ist als früher, wo ich in dieser Teilung gelebt habe: da ist der Beruf, den ich machen muss, um Geld zu verdienen, und da ist das, was ich gerne mache. Aus meiner Sicht ist dies ein Zukunftsmodell, und ich erlebe es als sehr heilsam. Wenn ich die Erschöpfung und Spaltung vieler Menschen sehe, die seit Jahren oder Jahrzehnten in diesem Modell leben, ahne ich, dass diese Berufstätigkeiten, wie sie üblicherweise praktiziert werden, ein großes Ablenkungsmanöver sind, damit die Menschen nicht zu sich und nicht zum Wesentlichen kommen.

Vor allem geht es ja um die Spaltung in Privat und Öffentlich.
Ja. Und das ist etwas, was sehr anders ist als früher. Es wirkt sich übrigens auch gesundheitlich positiv aus. Ich hatte in meiner Zeit als Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit einer Hochschule starke Rückenprobleme. Da war ich in den Vierzigern und fühlte mich oft erschöpft. Und jetzt, fast fünfzehn Jahre später, bin ich viel gesünder, viel wacher und präsenter. Das Leben ist deutlich prekärer, aber es ist ein ganz anderer Daseinszustand. Ich empfinde ihn als sehr viel zukunftsträchtiger. Für mich ist es im Moment die bessere Perspektive, auch wenn es sicher Angestelltentätigkeiten gibt, die erfüllend sein können.

Mein Mann und ich bieten unter anderem Coaching an für Menschen, die etwas verändern wollen, die sagen: Ich muss in meinem Leben irgendetwas anders machen, vielleicht beruflich andere Wege erschließen, oder meine Ethik, meine Einsichten in Nachhaltigkeit und Mitmenschlichkeit, die müssen mehr Raum bekommen, sonst gehe ich an meinem Job ein. Und da versuchen wir zu unterstützen. Das heißt vor allem den Mut zu stärken. Den Mut zum Risiko und zur Ungewissheit. Denn das wird sowieso eine Kernkompetenz der nächsten Jahrzehnte: Mit Unsicherheit umgehen können.

Herzlichen Dank , Frau Battke, für dieses Gespräch. Ich würde mich sehr gerne nochmal mit Ihnen treffen und über das Wohnprojekt Amaryllis sprechen.
Das können wir gerne machen.

 

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